. . .

Die besten Orte zum Poker spielen in Österreich


Poker ist ein faszinierendes Spiel, das unter seinem Namen erstmals 1836 in Aufzeichnungen zu finden ist. Insbesondere während des Goldrausches in den Vereinigten Staaten breitete sich das Spiel erstmals über eine große Landfläche hinweg aus und konnte sich vieler neuer Interessenten erfreuen. Neben dem meist standardmäßigen Spiel mit 52 Karten wurden im Laufe der Jahre viele weitere Varianten eingeführt, die sich zum Teil bis heute gehalten haben. Schließlich folgte der große Pokerboom in der Mitte des vergangenen Jahrzehnts, der vor allem durch die Online-Variante aufkam und lange nicht abgerissen ist. Weltweit steigen die Umsätze online seit 2003 jährlich an. Doch was macht das Spiel in Österreich so beliebt und welche Zahlen können dies unterstreichen? Wir haben einen Blick auf die Poker-Szene in Österreich geworfen. 


Poker und Österreich - wie beliebt ist das Spiel?

Poker ist auch in Österreich ein sehr beliebter Zeitvertreib im lokalen Casino undonline. - Quelle: Pixabay


Österreich ist wie der Rest Mitteleuropas ein Land, in dem der Poker besondere Beliebtheit genießt. Begonnen hat das Pokerspiel in den 1970er Jahren und es breitete sich in die Casinos im ganzen Land aus. Nach und nach wurden insgesamt 12 Spielbanken, die von der Casinos Austria AG betrieben werden, errichtet. Zuletzt machte das Land eher mit gesetzlichen Streitereien auf sich aufmerksam. Die österreichische Regierung verfolgte ursprünglich den Plan, drei Lizenzen an ausgewählte Anbieter zu vergeben und sie damit vollständig für interessierte Kunden zu legalisieren. Diesem Anliegen wurde nun der Riegel vorgeschoben. Stattdessen ist es ab 2020 nach wie vor möglich, in den bekannten Spielbanken und online in Österreich Poker zu spielen.

In der Entwicklung hat dies dem Land und seiner Poker-Szene glücklicherweise nicht geschadet. Einige bekannte Namen haben sich nach und nach in den Mittelpunkt gespielt - sei es online oder an realen Tischen. Auf Platz 1 der Geldrangliste befindet sich mittlerweile Thomas Mühlöcker. Der gebürtige Wiener, der in seiner Jugend chinesische Kampfkunst trainiert, ist sowohl live als auch online ein harter Gegner für alle Widersacher. So hart, dass er mittlerweile Preisgelder von fast 7,5 Millionen Euro erspielte. Online ist er unter anderem als WushuTM bekannt und erzielte mit dem 4. Platz bei der 2017 WSOPE seinen wertvollsten Erfolg. Er wird von Matthias Eibinger gefolgt. Der in Graz wohnende Eibinger erspielte in seiner professionellen Karriere ebenfalls bereits über 5 Millionen Euro und ist damit der zweitbeste Live-Turnierspieler aller Zeiten aus Österreich. Ivo Donev (2,2 Millionen Euro), Josef Klinger (1,8 Millionen Euro) und Stefan Jedlicka (1,7 Millionen Euro) vervollständigen die Top-5 der besten österreichischen Pokerspieler aller Zeiten.

Zu den größten jährlichen Events in Österreich zählt unter anderem die Casinos Austria Poker Tour. In den angesprochenen zwölf Casinos Österreichs werden die Turniere in landschaftlich wunderschönen Gegenden ausgetragen und richten sich an Spieler aller Level. Rund um die Pokertische selbst ist ebenfalls für ausreichend Unterhaltung gesorgt.

Von der Austrian Pokersport Association (APSA) wird zudem jährlich eine Staatsmeisterschaft namens „Austrian Poker Masters“ ausgetragen. Der Wettbewerb findet über zwei Tage verteilt statt und beinhaltet zwei Kategorien: Einzel und Team. Die APSA legte als Grundlage No Limit Texas Hold'em Freezeout fest. Bis zur Titelverteidigung im folgenden Jahr erhält der Einzelsieger den APSA Championship-Belt, sprich einen Wanderpokal. Mit zwei anderen Spielern zusammen wird währenddessen im Teamwettbewerb angetreten. Das interessante an dieser Konstellation ist, dass die Spieler nicht dem gleichen Poker-Klub angehören müssen. Der Wettbewerb läuft so ab, dass jeder Spieler einzeln startet, ehe die Stacks zusammengeführt werden. Schließlich ist es wieder möglich, die einzelnen Spieler getrennt voneinander im Turnier einzusetzen.


Wo man in Österreich Poker spielen kann

Wenn einem nun die Lust nach einer Runde Poker überkommt, um in die Fußstapfen von Thomas Mühlöcker, Matthias Eibinger & Co. zu treten, gibt es ausreichend Möglichkeiten dazu. Österreich ist nicht zuletzt dank Wien als elegantes Land bekannt, wo Poker genau in die Szenerie passt, die wir sonst vor allem aus James Bond-Filmen kennen.

Zu den landschaftlich schönsten Spielbanken gehört das Casino Velden, das am 14. Juli 1950 als fünfte Spielbank des Landes eröffnet wurde. Am Westufer des Wörthersees gelegen loben viele Besucher die Atmosphäre im Casino bei besonderen Events als auch an regulären Abenden. Laut eigener Angaben wird der Spielsaal in näherer Zukunft umgebaut, um noch intensiver auf die Wünsche der Gäste eingehen zu können. Eine Besonderheit war zweifellos der Freiluft-Spielbereich, der 1974 mit zwei Tischen eröffnet wurde. Schließlich eröffneten die Verantwortlichen das Casino im Mai 1989 neu, um es auf den neuesten Stand zu bringen. Seit 2015 dient das Casino Velden zudem als Austragungsort für die Poker-Europameisterschaft unter der Leitung von Casinos Austria.

Zwischen Wiener Alt- und Neustadt gelegen befindet sich das Casino Baden direkt am dazugehörigen Kurpark in einer perfekten Location. Die Architekten Eugen Fassbender und Maximilian Katscher sind für das Design verantwortlich, das bis 1886 als Kurhaus im Neorenaissance-Stil fungierte. Nach langen Jahren fand ein größerer Umbau schließlich 1995 sein Ende. Dabei wurde das Casino Baden zur größten Spielbank Europas und als solche bietet es entsprechend des Umfangs deutlich mehr als nur Poker. Das Stichwörter lauten Samstagabend-Unterhaltung sowie Comedy- und Gala-Events. Wenn es um die Unterhaltung geht, wird Poker jedoch immer wieder zum Referenzpunkt. Jeden Montag, Dienstag und Sonntag findet das 31 + 4 Turnier statt, wo sich Spieler für 31 € einkaufen können, respektive bis Level 5 für 4 € einen Re-buy erhalten.

In der Hauptstadt selbst ist Casinos Austria in der Kärntner Straße und damit mitten im Zentrum präsent. Es handelt sich um ein Casino mit sehr aufmerksamen Mitarbeitern, die Besuchern gerne die Regeln am Pokertisch erklären. Texas Hold'em sucht man hier jedoch vergeblich. Stattdessen setzt Wien auf die Varianten Tropical Stud sowie Easy Hold'em Poker. Bei Tropical Stud spielen die Teilnehmer nicht, wie es traditionell üblich ist, gegeneinander, sondern gegen die Bank. Somit wird es im Grunde zu einem Zwei-Personen-Spiel. Easy Hold'em wird im Grunde wie Texas Hold'em gespielt, jedoch ebenfalls gegen die Bank anstatt gegen die Mitspieler. Wer einmal eine neue Variante zu seinen Pokerfähigkeiten hinzufügen möchte, ist im Casino Wien richtig.

Die weiteren Casinos Austria-Standorte befinden sich direkt am wunderschönen Bodensee in Bregenz, in der Innenstadt von Graz, Innsbruck, Kitzbühel, Linz, Seefeld, direkt neben den Skipisten in Kleinwalsertal und neben dem Golfclub von Salzburg sowie in Zell am See. Abseits der offiziellen Casinos organisiert die APSA auch immer wieder kleinere Live- und Trainings-Turniere, an denen die Teilnehmer innerhalb oder außerhalb des regulären Ligabetriebs teilnehmen können. Für ausreichend Optionen zum Pokerspielen ist in Österreich also definitiv gesorgt.


Online Poker spielen: Statistiken aus Österreich

Nicht nur in landbasierten Casinos ist Poker ein überaus beliebtes Spiel
für Österreicher. Gleiches gilt online. - Quelle: Pixabay


Nicht nur an den teils malerisch gelegenen Standorten in ganz Österreich ist es möglich, Poker zu spielen. Gleiches gilt seit dem erwähnten Pokerboom auch für das Internet, wo immer mehr Casinos ihre virtuellen Türen öffnen. Weltweit erlebte Poker 2010 sein stärkstes Jahr: Die meisten Menschen waren auf den unterschiedlichen Plattformen aktiv. Seitdem fielen die Nutzerzahlen etwas ab, waren allerdings nach wie vor auf einem stabilen Niveau. Zunehmende Übertragungen von Events, sowohl über TV als auch moderne Plattformen wie Twitch, ermöglichten dem Poker abermals einen Popularitätsschub, den er angesichts des leichten Abstiegs benötigen könnte. Leider sind keine genauen Zahlen hinsichtlich der Spielerschaft in Österreich verfügbar. Dennoch ist davon auszugehen, dass sich das Nutzerverhalten nicht allzu sehr von Nachbarnationen wie Deutschland unterscheidet.

Der Vorteil des Online Pokers ist, dass es möglich ist, eine große Anzahl an Varianten im Netz zu finden, die landbasierte Casinos in dieser Form nicht anbieten. Bei letzteren Casinos fehlt der Platz, einen Tisch für jede mögliche Variante anzubieten. Grundsätzlich gibt es hier online unterschiedliche Setzvarianten, die den verschiedenen Spielertypen entgegenkommen. Einerseits gibt es das bekannte „No Limit“, in dem sich vor allem die risikofreudigen Menschen heimisch fühlen werden. Das nächste All-In scheint hier meist nur um die Ecke zu liegen. „Fixed Limit“ ist die Spielweise, bei der kein direktes All-In möglich und damit den Heimweg nach nur einer Runde verhindert ist. Insbesondere Anfänger werden sich darüber freuen, dass das Vierfache des Big Blinds in jeder Runde der Maximaleinsatz ist. Die dritte Option ist das „Pot Limit“, wo ein schnelles All-In generell möglich ist. Das gilt allerdings nur dann, wenn ausreichend Spieler den Pot erhöhen. Ein einzelner Spieler darf schließlich immer nur das einsetzen, was sich zur jeweiligen Zeit im Pot befindet. Insbesondere Spielvarianten wie Omaha-Hi sind für große Pots bekannt. Andere angebotene Varianten beinhalten Texas Hold'emBLASTSnap oder Stud Poker.

In Österreich ist es möglich, sämtliche Pokervarianten zu spielen - ob online oder vor Ort. Warum nicht beides ausprobieren?

TEILEN

Kommentare

Unbekannter
    Keine Kommentare vorhanden.